In der vergangenen Woche, am 28. November 2025, hat Skeleton Technologies seine neue „SuperFactory“ in Markranstädt bei Leipzig offiziell eröffnet. Dieser Meilenstein stellt einen bedeutenden Fortschritt für die europäische Energiespeicherinfrastruktur dar.
Die neue Anlage umfasst ein Gesamtinvestitionsvolumen von 220 Millionen Euro; geplant ist eine Jahresproduktion von bis zu 12 Millionen Graphen-basierten Superkondensatorzellen.
Diese Superkondensatoren basieren auf dem patentierten „Curved Graphene“-Material von Skeleton und kommen ohne kritische Rohstoffe wie Lithium, Kobalt oder Mangan aus. Damit stellen sie eine nachhaltigere und geopolitisch widerstandsfähigere Alternative zu herkömmlichen Batterietechnologien dar.
Aus diesem Grund spielt das Werk in Leipzig eine Schlüsselrolle bei der Stärkung der europäischen Souveränität im Bereich Hochleistungsspeicher und verringert die Abhängigkeit von volatilen Lieferketten für kritische Rohstoffe.



Die neue SuperFactory beliefert bereits bedeutende Akteure der Energieinfrastruktur – darunter Siemens, General Electric und Hitachi Energy – für europäische Stromnetze sowie globale Hyperscaler für die Infrastruktur von KI-Rechenzentren.
Laut Taavi Madiberk, CEO von Skeleton, ermöglichen die in der Anlage gefertigten Superkondensatoren KI-Rechenzentren eine Senkung ihres Gesamtstromverbrauchs um bis zu 44 %, indem sie Leistungsspitzen glätten und das Stromnetz entlasten. Gleichzeitig sorgt die Einbindung in eine rein europäische Wertschöpfungskette dafür, dass ein erheblicher Teil der Wertschöpfung auf dem Kontinent verbleibt – ein wichtiger Faktor für industrielle Souveränität und die Resilienz der Lieferketten.
In einer Zeit, in der der Ausbau erneuerbarer Energien und der sprunghaft steigende Bedarf durch die Errichtung KI-gestützter Rechenzentren die Stromnetze zunehmend belasten, werden schnell reagierende Energiespeicherlösungen wie Superkondensatoren zu einem entscheidenden Faktor für Netzstabilität und Energiesicherheit.



Die „SuperFactory“ schafft 420 neue Arbeitsplätze in Sachsen, trägt zum lokalen Wirtschaftswachstum bei und stärkt die Position Deutschlands – und Europas – in der Hightech-Fertigung.
Bei der Einweihung betonten hochrangige Vertreter, darunter der estnische Premierminister und führende Regionalpolitiker, dass diese Anlage „die größte Investition eines estnischen Unternehmens in Deutschland“ darstelle. Zudem sei sie ein strategischer Schritt, um Europa zu einem Vorreiter bei grünen Technologien und Energiespeichern zu machen.
Dieser Schritt steht im Einklang mit den zunehmenden europäischen Bemühungen, eine souveräne und ressourcensichere Lieferkette für Energiespeicher aufzubauen – eine Notwendigkeit in einer Welt, die sowohl vor klimatischen Herausforderungen als auch vor geopolitischen Fragen rund um Lieferketten steht.
Als langjähriger Partner und Distributor im Bereich Ultrakondensatoren (Superkondensatoren) betrachtet MSA Components die Eröffnung der „SuperFactory“ in Leipzig als einen entscheidenden Meilenstein. Die erhöhte Produktionskapazität, die nachhaltige Materialbasis und die vielfältigen Einsatzmöglichkeiten der neuen Superkondensatoren eröffnen neue Chancen – insbesondere in Branchen, die auf hochzuverlässige Speicherlösungen angewiesen sind, wie etwa Verteidigung, Luft- und Raumfahrt, Netzinfrastruktur, KI-Rechenzentren, Mobilität und Industrie.
MSA Components ist bestrebt, diese Entwicklung zu nutzen, um sein Portfolio an Hochleistungs-Energiespeicherlösungen zu erweitern und Kunden Zugang zu nachhaltigen Superkondensator-Technologien der nächsten Generation aus europäischer Fertigung zu bieten.
Weitere Einzelheiten zu unserem Angebot – von Ultrakondensator-Technologie über Superkondensatoren und Superbatterien bis hin zu Starterbatterien – finden Sie auf unseren Präsentationsseiten:
🔗 https://msa-components.com/de/showcase/ultracapacitor-technology/
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